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Archiv der Kategorie: Forschung

(Netzwerk-)Visualisierungen als biographische Sinnstiftung

Präsentation auf der Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_Kultur „Digitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn“, am 29. Juni 2022 an der FernUniversität in Hagen

Wie lassen sich mit „Visualisierung[en] komplexer Datenstrukturen neue erkenntnisleitende Ziele und Fragen“[1]Almut Leh, Eva Ochs: Digital Humanities und biographische Forschung. Positionsbestimmungen und Analysen, in: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen 30. … Continue reading generieren? Auf der Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_KulturDigitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn“ an der FernUniversität in Hagen stellten Jörn Kreutel und Thomas Möbius vor, wie auf der Forschungsplattform Visualisierungen als Mittel für biographische Darstellungen eingesetzt werden können und welche Sinnstiftungen sie für die betrachteten Biographien implizieren. Im Zentrum stand zum einen die Frage, was Visualisierungen auf den ersten Blick zu zeigen imstande sind, was sie verbergen und wie ggf. das Verborgene durch die Nutzer*innen einer Visualisierungsoberfläche zugänglich gemacht werden kann. Zum zweiten ging es darum, wie im Blick auf die zugrunde liegenden Quellen biographische Narrative dekonstruiert und Selektionen transparent gemacht werden können.

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References

References
1 Almut Leh, Eva Ochs: Digital Humanities und biographische Forschung. Positionsbestimmungen und Analysen, in: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen 30. Jg. (2017), Heft 1/2: Digital Humanities und biographische Forschung, S. 3-6, hier: S. 4

Möglichkeiten für Datenzugriff und Visualisierung

Zugänge zu den erfassten Daten über die Forschungsplattform

Die in die Plattform integrierten Funktionen für Datenzugriff und Visualisierung bieten verschiedene Formen analytischer Zugänge zu den erfassten Datenbeständen. Mit ihnen werden sowohl niedrigschwellige Zugänge ohne vertiefte IT-Kenntnisse als auch avancierte quantitative Analysen ermöglicht. Sie erlauben zudem die Verbindung von quantitativen Verfahren mit qualitativen Betrachtungen auf mehreren Ebenen.

Der folgende Beitrag gibt einen Einblick in die Nutzungsmöglichkeiten der Plattform, die derzeit innerhalb des Projekts zur Verfügung stehen und langfristig öffentlich zugänglich gemacht werden sollen.

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Präsentation der Forschungsplattform an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Im Dezember 2021 präsentierten Marianne Jacob, Jörn Kreutel und Steffen Martus die Forschungsplattform an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Unter dem folgenden Link erhalten Sie einen Einblick in den Arbeitsbericht.

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Die Befragung von Autor*innen mittels Fragebögen

Von Marianne Jacob

Wesentliche Teile der Forschungsdaten wurden mittels Befragungen noch lebender Autor*innen bzw. deren Angehöriger erhoben. Wenig strukturierte Fragebögen erwiesen sich dafür als besonders geeignet, denn begünstigt durch deren Offenheit gelang es, zahlreiche persönliche Erfahrungen sowie subjektiv Bedeutsames der so interviewten Schriftsteller*innen zu erhalten. Damit kann eine größere Bandbreite aufgezeigt werden. Die Erkenntnisse stellen zweifellos eine außerordentliche Bereicherung der Vielfalt und des Umfangs der „Forschungsplattform Literarisches Feld DDR. Autor*innen, Werke, Netzwerke“ dar. 

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Projektpräsentation von Luisa Philipp beim DHSI 2021

© Luisa Philipp, Jörn Kreutel, Berliner Hochschule für Technik

Die Projektmitarbeiterin Luisa Philipp stellte unser Forschungsprojekt im Rahmen des Digital Humanities Summer Institute 2021 vor.